Top-Themen

Schwangerschaft ist keine Krankheit, vielmehr ein zeitlich begrenzter Zustand, ein besonderer Umstand. Vielleicht könnte man Schwangerschaft auf diese Art am besten umschreiben. Erfahrungsgemäß ergeben sich aus der Tatsache dieses besonderen Umstands zahlreiche Fragen.

Einige Themenbereiche sind von zentraler Bedeutung und werden deswegen besonders häufig nachgefragt. Diese sind nachfolgend unter Top-Themen nach Stichpunkten in alphabetischer Reihenfolge bearbeitet zu finden!

Sicherlich eines der zentralsten Themen in der Schwangerschaft! Arbeitswelt und Schwangerschaft können gut harmonieren, leider zeigt die Erfahrung, dass es genauso häufig zu Kollisionen kommt. Manchmal beruhen diese auf Missverständnissen, leider noch viel häufiger auf Unkenntnis seitens der Schwangeren aber auch der Arbeitgeber!

Bauchform oder die Größe des Bauches einer Schwangeren werden häufig von teilweise unbeteiligten, zumindest fachlich nicht qualifizierten Personen beurteilt. Nicht selten ergeben sich hierzu zweifelhafte Kommentare, die der Schwangeren mehr schaden als nutzen, nicht selten tragen sie zu allgemeiner Verunsicherung bei.

Die Frage nach dem Verhalten bei einem vorzeitigen Blasensprung und ggf. noch nicht fest im mütterlichen Becken verankerten kindlichen Köpfchen entspricht einer Glaubensfrage. Die Antwort ist schwierig! Grundsätzlich gilt: Bei einer Steißlage (Beckenendlage, BEL) dichtet dieser bei vorzeitigem Blasensprung das Becken nie so sicher ab, dass ein Nabelschnurvorfall unmöglich wäre.

Ernährung zählt zu den ganz zentralen Themen in Schwangerschaft und Stillzeit. Grundsätzlich könnte man darüber ein ganzes Buch verfassen! Vielleicht nur die wichtigsten Tipps an dieser Stelle. Die gewohnte Ernährung kann grundsätzlich auch in der Schwangerschaft weitergeführt werden. Essen Sie nicht zu große Portionen, sondern eher kleinere Mahlzeiten und dafür häufiger (5-6 am Tag).

Zahlreiche Impfungen können auch während Schwangerschaft und Stillzeit erfolgen. Es ist unbestritten immer sicherer und deshalb praktischer, den Impfstatus und die damit ggf. erforderlichen Impfungen oder Auffrischungen (Booster-Impfung) bereits Wochen oder einige Monate vor der Schwangerschaft abzuarbeiten.

Eine weitere häufige Frage, die im Glossar noch ausführlicher besprochen wird. Kindsbewegungen können ab etwa 20 SSW verspürt werden. Manche Schwangere fühlt diese auch bereits früher oder erst später - bestimmt fühlen sich die meisten sicherer, wenn Kindsbewegungen wahrgenommen werden. Meistens ist es aber so, dass Ungeborene auch nach 20 SSW die meiste Zeit in einer Art Ruhemodus verweilen (weit über 80 % eines 24-Stunden-Tages).

Die Einnahme von Medikamenten ist in der Schwangerschaft nicht grundsätzlich verboten, manchmal sogar erforderlich! Die Verwendung von Arzneimitteln ist in der Schwangerschaft grundlegend möglich, sollte aber immer mit dem behandelnden Arzt/Facharzt oder einem Apotheker abgesprochen werden.

Reisen ggf. auch Fernreisen sind während der Schwangerschaft grundlegend möglich ob mit dem Auto, Zug, Schiff oder Flugzeug. Eine Schwangere ist reisefähig, im Speziellen flugtauglich. Es sei denn, es bestehen seitens der Schwangeren oder ergeben sich infolge des Verlaufs der Schwangerschaft Einschränkungen, die eine Reisetätigkeit nicht oder nur bedingt zulassen.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen. Die Schwangerschaft oder das Kind werden zu keinem Zeitpunkt durch Sex/Geschlechtsverkehr negativ beeinflusst. Es sollte lediglich bedacht werden, dass durch Geschlechtsverkehr Blutungen z.B. im Bereich des Gebärmutterhalses ausgelöst werden könnten. Seitens der Schwangeren wird dies als beängstigend oder lästig empfunden.

Schwangere sollen sich so gut es geht reichlich bewegen! Der Schongang ist dann einzulegen, wenn sich Probleme ergeben oder Bewegung aus medizinischen Gründen (z. B. Frühgeburtsrisiko) nicht förderlich wäre. Durch die Schwangerschaft besteht eine erhöhte Neigung zu Thrombosen, was durch reichlich Bewegung in gewisser Weise ausgeglichen werden kann.

Nach bisherigen Leitlinien sollte bei jeder Vorsorgeuntersuchung eine Beurteilung des Muttermundes erfolgen – das bedeutet bei bis zu 14 oder auch mehr Arzt-/ Hebammenkontakten ebenso viele vaginale Tastbefunde! Dadurch erhöht sich allerdings auch das Risiko einer vaginalen Infektion.

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