Die Zeit nach der Geburt bzw. Entbindung erleben viele Mütter als körperlich und emotional sehr intensiv. Meist erschöpft nach den Strapazen der Schwangerschaft und den Umständen der Geburt sowie hormonellen und körperlichen Veränderungen sind die Wöchnerinnen mit der durchaus arbeitsintensiven Pflege des Neugeborenen und den Fragen des Stillens konfrontiert. Das Netzwerk Familie und Umfeld ist intensiv gefordert!

Es ergeben sich zahlreiche neue Aspekte und Lebensumstände mit neuen Fragen unter wiederum speziellen körperlichen und emotionalen Veränderungen! Es geht nicht mehr allein um mütterliche, sondern auch kindliche Fragestellungen, weshalb Wochenbett und Stillzeit eine besondere Herausforderung für die Mutter und deren Bezugspersonen darstellen.

In aller Regel sind Mutter und Kind nach wenigen Tagen aus der Entbindungsklinik entlassen. Nach ambulanten Geburten sind es eventuell nur wenige Stunden nach der Geburt des Kindes. In dieser Zeit des Wochenbettes ist insbesonders die Nachsorge durch Hebammen wesentlich, der Kontakt sollte am besten bereits während der Schwangerschaft hergestellt werden, um die zeitnahe häusliche Nachsorge zu regeln. Bei speziellen Problemen kümmert sich die Entbindungsklinik oder der betreuende Frauenarzt in der Praxis.

Wichtig ist, dass die Wöchnerinnen und ihre Neugeborenen nicht in eine Versorgungs- bzw. Betreuungslücke geraten und anfangs leicht zu lösende Probleme zu chronischen Baustellen werden! Das Betreuungsangebot ist grundsätzlich vielfältig und medizinisch garantiert!