beginnende Fehlgeburt; begleitet von z. T. stärkeren (überperiodenstarken) Blutungen und Schmerzen kommt es zur Eröffnung des Muttermundes sowie zur Verkürzung und Erweichung des Gebärmutterhalses (Zervix).

Im Zuge des Abstoßens der Schwangerschaft versucht die Gebärmutter, sich des Schwangerschaftsgewebes durch Wehen/ Kontraktionen vorzeitig zu entledigen. Infolge Störungen in der Einheit Mutter-Plazenta-Kind (materno-fetale Einheit) werden Mediatoren (Prostaglandine) freigesetzt, die normalerweise erst bei der Geburt um den voraussichtlichen Entbindungstermin produziert werden.

Je nach SSW und Ultraschallbild erfolgt nach stattgefundener Fehlgeburt eine Ausschabung (Curettage); unbedingt auf den Rhesusfaktor achten; Rhesus-negative Frauen benötigen eine zeitnahe Gabe von Immunglobulinen zur sog. Rhesusprophylaxe zur Vermeidung einer Rhesusunverträglichkeit (Rhesusinkompatibilität) in einer weiteren Schwangerschaft.