zwischen dem Dritttrimester-Screening und der 40. SSW (VET) ergibt sich eine Ultraschall-Lücke von immerhin 10, manchmal mehr Wochen! Wünscht sich die Schwangere nicht in dieser Zeit eine Ultraschall-Untersuchung wird lediglich alle 7-14 Tage eine CTG-Kontrolle aber keine Kontrolle des fetalen Wachstums oder der Fruchtwassermenge durchgeführt.

Das Vierttrimester-Screening ist kein offizieller Begriff. Es soll nur an dieser Stelle deutlich gemacht werden, dass es eigentlich nicht nachvollziehbar ist, bis 32 Wochen intensiviert das Kind im Ultraschall zu überwachen, danach findet laut Mutterschaftsrichtlinien keine weitere sonographische Beurteilung mehr statt. Die kindliche Morbidität und Mortalität nimmt aber ab 38 SSW bis zur 42. SSW deutlich zu. Eine Überwachung im Ultraschall ist dann allerdings nicht mehr vorgesehen! Aus meiner Sicht eine unlogische Situation, die es zu verbessern gilt.

Das Vierttrimester-Screening sollte demnach entsprechend der US-Kontrolle im dritten Trimenon ab 39+0 SSW (bis maximal 41+0 SSW) angeboten werden, um eine fetale bzw. fatale Risikokonstellation für das Ungeborene auch sonographisch und nicht nur anhand einer kurzen CTG-Aufzeichnung zu erfassen.