nicht selten kommt es in der frühen Stillperiode zu Problemen mit der Förderung bzw. Abnahme der Muttermilch (Laktationsstörung). Entweder ist zu wenig oder auch zu viel Milch vorhanden, ggf. besteht die Gefahr eines Milchstaus und damit ein Entzündungsrisiko (Mastitis). In diesen Situationen kann eine Milchpumpe erforderlich und hilfreich sein.

Milchpumpen können durch den betreuenden Frauenarzt oder bei kindlichen Ursachen (z. B. Trinkschwäche, Wachstumsstörung, Mehrlinge) vom Kinderarzt auf Rezept verordnet werden. In aller Regel werden elektrische Milchpumpen leihweise verschrieben, das entsprechende Zubehör auf einem Sonderrezept verordnet. Daneben gibt es auch mechanische Pumpen/ Handpumpen, die keiner Verordnung bedürfen. Selbstverständlich kann eine Milchpumpe auch jederzeit ohne ärztliche Anordnung ausgeliehen werden, allerdings wird die Leihgebühr dann nicht von der Krankenkasse zurückerstattet (die Gebühren sind allerdings nicht extrem hoch!).
Bei Zwillingen werden entsprechende Intervallpumpen und spezielles Zubehör verordnet.