Geburtsverletzung. Häufiger, in aller Regel umschriebener und harmloser Weichgebewebsdefekt meist im seitlichen oder hinteren Anteil in der Scheide. Selten besteht eine ausgedehnter, meist stark blutender Scheidenriss im oberen seitlichen Anteil des Scheidengewölbes (sog. hoher Scheidenriss). Die Versorgung erfolgt in Lokalanästhesie, gelegentlich bei größeren Defekten auch in Vollnarkose mit jeweils resorbierbarem Nahtmaterial.