im Beriech des äußeren Muttermundes (Portio vaginalis uteri) kommt es unter hormonellem Einfluss zu einer Umgestaltung von Gefäßen und der oberflächlichen Deckzellschicht (Epithel). Die so entstehende Portioektopie ist in der Schwangerschaft durchaus häufig.

Zur Beurteilung, ob es sich um normale, physiologische Umbauprozesse, Entzündungen, Zellveränderungen oder Neubildungen (Gebärmutterhalskrebs!) handelt, sollte auch in der Schwangerschaft eine Krebsvorsorgeuntersuchung durch Zellentnahme am Muttermund (Portio) und dem Inneren der Zervix (Endozervix) erfolgen. Die Zellentnahme erfolgt meist bereits in der Frühschwangerschaft z.B. bei der ersten oder zweiten Vorsorgeuntersuchung innerhalb der ersten 10 SSW.