nach Trophoblasterkrankungen (GTE) oder im Rahmen einer Extrauterinschwangerschaft (EUG, Eileiterschwangerschaft, ektoper Schwangerschaft) kommt es gelegentlich zu einer Trophoblastpersistenz: Es verbleibt trotz operativer Maßnahmen wie einer Bauchspiegelung und/ oder einer Ausschabung (Curettage) aktives Schwangerschaftsgewebe an unbekannter Stelle. Nach Bestimmung der Höhe des HCG-Spiegels sollte eine Monochemotherapie mit Methotrexat (Folsäureantagonist) erfolgen. Eine vaginalsonographische Kontrolle der Gebärmutter und der Bauchhöhle sind wie Verlaufskontrollen des beta-HCG-Spiegels bis unterhalb der Nachweisgrenze (2 U/l) obligat.