durch Verbrennen von getrocknetem Beifußkraut (Moxa) werden bestimmte Akupunkturpunkte erwärmt. Diese Methode wird zur Wendung eines Fetus aus Beckenendlage in Schädellage nach Angaben durchaus erfolgreich angewendet. Durch Moxibustion am Punkt BL 67 am kleinen Zeh werden vermutlich bessere Ergebnisse erzielt als durch Lagerungs- oder Wendungsmanöver wie indische Brücke oder äußere Wendung.

Die Studienlage ist aber nicht ganz eindeutig. Vielleicht dreht sich das Kind bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ja ohnehin! Andererseits dreht es sich eben nicht, weil es dafür gute Gründe gibt!

Laut Hypothese der Moxibustion am Punkt BL 67 wird durch Stimulation von Kortikoiden der Nebenniere die Östrogenkonzentration in der Plazenta erhöht. Folglich kommt es zu einer Verschiebung von Prostaglandinen mit Erhöhung der Uteruskontraktilität, wodurch die fetalen Bewegungen positiv beeinflusst werden.