engl.: nuchal translucency; ist ein sehr wesentlicher Parameter in der vorgeburtlichen Diagnostik. Sie entspricht einer Wasseransammlung in der fetalen Haut (deshalb echoarm bzw. transluzent!), die im Rahmen des Ersttrimester-Screenings zwischen 11+0 und 13+6 SSW ultrasonographisch gemessen wird. Eine Breite von 1 mm bis 3,5 mm gilt als normal, wobei der absolute Wert der Einzelmessung nicht aussagekräftig ist.

Bei der NT handelt es sich um ein vorübergehendes Phänomen, das nach 14 SSW komplett verschwinden kann. Die Erfassung erfolgt – sofern dies von der Schwangeren/ dem Paar gewünscht wird – im Zeitraum 11/0 und 13+6 SSW bzw. von 45 mm – 84 mm SSL. Die Bedeutung der NT innerhalb der Pränataldiagnostik liegt im Zusammenhang zwischen erhöhter Nackentransparenz und möglichen Herzfehlern, Infektionen oder Lymphgefäßanomalien und damit fetalen genetischen Syndromen wie dem Down-Syndrom. Bei bestimmten Zwillingsschwangerschaften (monochoriat-diamniot) kann eine erhöhte bzw. stark unterschiedliche NT-Messung auf ein sog. feto-fetales Transfusionssyndrom (FTTS) hinweisen.

Die Nackentransparenz zählt zu den Softmarkern, sie dienen als Hinweis, nicht aber als Beweis! Bei Interesse der Schwangeren/ des Paares kann diese nicht-invasive Diagnostik standardisiert angeboten werden!