Erkrankung bzw. Entwicklungsstörung des Fetus; Folge einer Erkrankung während der Fetalphase, d. h. nach der Embryonalphase bis zur Geburt.
Schädliche Einwirkungen auf den Fetus erfolgen durch Infektionen (meist Viren, Bakterien oder Einzeller wie Röteln, Windpocken, Herpes-Viren, Lues-Erreger, Listerien, Toxoplasmen u. a.), Alkohol, metabolische Erkrankungen (Gestationsdiabetes), Antikörperbildung (Rhesusunverträglichkeit) oder auch Medikamente.

Bekannt sind spezifische Fetopathien durch Alkohol (Alkohol-Fetopathie, Fetopathia alcoholica, fetales Alkoholsyndrom, FAS), Röteln (Röteln-Embryopathie, Gregg-Syndrom) oder durch Diabetes in der Schwangerschaft (Fetopathia diabetica).