seit vielen Jahren bestehende Spezialdisziplin innerhalb der Pränatalmedizin, die bestimmte chirurgische Operationen bereits im Mutterleib (intrauterin) ermöglicht.

Beispiele für fetale Operationen sind Eingriffe an der Aortenklappe, Deckung von Defekten bei Spina bifida (offener Rücken), die Einlage von Kathetern in Nierenbecken und Harnblase bei Abflussstörungen aus dem Urogenitaltrakt, künstlicher vorübergehender Verschluss der Luftröhre (Tracheal-Okklusion) bei Zwerchfelldefekten zur Anregung der Lungenwachstums und der Lungenreife, Beseitigung von Gefäßkurzschlüssen bei Zwillingsschwangerschaften (Laserkoagulation) oder fetale Bluttransfusionen (Cordozentese). Solche Operationen sind natürlich nur in hoch-spezialisierten Zentren möglich.