schwere Schädigung eines Kindes durch eine intrauterine Rötelninfektion innerhalb der ersten 12 SSW mit Beteiligung der Augen (sog. Embryopathia rubeolosa). Im Bereich der Augen handelt es sich meist um angeborene Linsentrübung, Glaukom, Micropthalmie und Veränderungen am Augenhintergrund. Schädigungen können nach heutigem Wissen auch später während der Fetalperiode auftreten.
Weitere Schädigungen betreffen das Zentrale Nervensystem (ZNS), Herz und Gefäßsystem sowie das Innenohr (Schwerhörigkeit).

Durch entsprechend hohe Immunitätslage und Impfmaßnahmen ist diese schwerwiegende Erkrankung selten geworden.