der Anteil der Chromosomen, der für das Geschlecht eines Menschen verantwortlich sind.

In der Regel ein Chromosomenpaar, das entweder aus zwei X-Chromosomen (XX, weiblich) oder aus je einem X- und einem Y-Chromosom (XY, männlich) besteht. Als sog. Kerngeschlecht bzw. innere Geschlechtsausprägung (Genotyp) bezeichnet. Das Kerngeschlecht kann von äußeren Geschlechtsmerkmalen bzw. Ausprägungen (Phänotyp) abweichen.

Das heißt eine Frau kann durchaus „männliche" Züge haben, während ein Mann mitunter sehr weiblich/ feminin wirkt. Auch genetische Abweichungen im Sinne genetischer Störungen der Geschlechtschromosomen sind bekannt und in vielerlei Variationen denkbar (z. B. XXX (Triplo-X-Syndrom, weiblich), XXY (Klinefelter-Syndrom, männlich), X0 (Turner-Syndrom, weiblich) und andere.

Sog. Mosaike also genetische Mischformen aus regelrecht/ anomal (z.B. XX/ X0, Turner-Mosaik) kommen sehr selten vor. Mosaike sind meist rein äußerlich überhaupt nicht erkennbar!