vgl. Sonographie; heute gängiges bildgebendes, diagnostisches Verfahren, das leicht durchzuführen, verlässlich und absolut ungefährlich ist.
Ultraschalldiagnostik gibt es bereits seit den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute ist diese Art der Untersuchung aus der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie anderen medizinischen Fachbereichen nicht mehr wegzudenken und wurde zwischenzeitlich durch immer modernere Ultraschallmaschinen revolutioniert.

Die heutigen Ultraschallgeräte zeigen ein Auflösungsvermögen, das durch radiologische Methoden wie Computertomographie bzw. Magnetresonanztomographie (MRT/ Kernspin) zum Teil nicht übertroffen wird. Bei der Ultraschalluntersuchung entsteht keinerlei Strahlung, die Methode ist praktisch ohne Nebenwirkung für die Patientin oder das Ungeborene. In der Anwendung durch entsprechend kleine bzw. schmale Sonden ist auch der vaginale Ultraschall kaum belastend oder gar schmerzhaft.

Vom physikalischen Prinzip her handelt es sich um eine Art Unterwassersonar an Land! Über die Ultraschallsonde (vaginal/ abdominal) wird ein Echosignal ausgesendet, das gleichzeitig von Empfängern in der Sonde empfangen wird. Je nach Beschaffenheit und Größe der reflektierenden Strukturen ergibt sich ein zweidimensionales Bild der jeweiligen Anatomie. Damit erhält man eine realistische Vorstellung der anatomischen Gegebenheiten und Beziehungen sowie Größe der Organstrukturen im kleinen Becken der Frau (z.B. Harnblase, Gebärmutter, Eierstöcke, Darmstrukturen, Lymphknoten und Blutgefäße sowie Douglasraum).