Versterben des Kindes im Mutterleib im Bereich der vermuteten Lebensfähigkeit (ab etwa 24 SSW). Wiegt das im Mutterleib verstorbene Kind unter 500 g spricht man von einer Fehlgeburt (Spätabort).
Nach dem Personenstandsgesetzt ist ein intrauteriner Fruchttod definiert als ein Kind, das unabhängig von der Schwangerschaftswoche mindestens 500 g wiegt und keine Vitalzeichen unter oder nach der Geburt gezeigt hat.

Eine Totgeburt dagegen ist ein Kind, das unabhängig vom Gewicht Lebenszeichen wie Herzschlag, Lungenatmung bzw. ein Pulsieren der Nabelschnur aufgewiesen hat. Eine Totgeburt erhält deshalb nach dem Personenstandsgesetz einen Namen, ein Geburts- und Todesdatum und muss bestattet werden.
Ein intrauterin verstorbenes Kind ab einem Gewicht von 500 g muss ebenfalls bestattet werden. Darunter kann eine Bestattung oder Beilegung auf Wunsch der Eltern erfolgen.