Drillingsschwangerschaften sind selten; nach der Hellin-Regel liegt die Häufigkeit bei 1:852, d.h. unter 7225 Schwangerschaften findet sich eine Drillings-Schwangerschaft. Drillingsschwangerschaften sind vor allem wegen des erheblichen Frühgeburtsrisikos nicht unproblematisch; deswegen können Drillinge sofern erforderlich und zur Verbesserung der Überlebens- und Langzeitprognose auf Zwillinge reduziert werden (sog. Mehrlingsreduktion).

Diese Maßnahme kann nur in geschulten Zentren und erst nach ausführlicher Beratung mit den Eltern und auf deren ausdrücklichen Wunsch durchgeführt werden.
Durch Reproduktionsmedizinische Maßnahmen ist die Anzahl von Mehrlingsschwangerschaften allgemein, aber auch die von Drillingen stark gestiegen.