Testung auf zwei spezielle Labor-Parameter im mütterlichen Blut zur vorgeburtlichen Diagnostik (Pränataldiagnostik). Ähnlich auch Triple-Test, Quadruple-Test, Integriertes bzw. Sequentielles Screening. Die beiden Laborwerte, die hierbei aus dem mütterlichen Blut bestimmt werden, sind das beta-HCG (sog. free beta) und das AFP (alpha-Feto-Protein).

Wegen einer geringen Erkennungsrate von gerade 62 % und einer Falsch-positiv-Rate von etwa 5% ist der Double Test aktuell nicht mehr empfehlenswert und eigentlich medizinisch überholt!
Grundsätzlich bestand die Idee, beide Parameter ergänzend zur NT-Messung oder falls diese nicht durchgeführt wurde, zur nicht-invasiven Detektion eines Down-Syndroms einzusetzen. Beim Double Test handelt es sich wie bei anderen Laborparametern zur Erkennung vorgeburtlicher genetischer Erkrankungen um genetische Untersuchungen, weil mit der Bestimmung der Blutkonzentrationen Aussagen über die Trisomie 21 getroffen werden können.
Die NT-Messung (Ersttrimester-Screening) wird aktuell mit diversen biochemischen Parametern aus dem Blut der Schwangeren z.B. mit dem free-beta-HCG und dem PAPP-A zusammen kombiniert. Die Aussage hinsichtlich genetischer Erkrankungen wird dadurch sicherer (Detektionsraten bis 96%!) ohne dabei durch invasive Techniken die Schwangerschaft zu gefährden. Die Berechnung aus NT-Messung, PAPPA-A und beta-HCG wird auch als kombiniert adjustierte Wahrscheinlichkeitsberechnung bezeichnet. Die Sicherheit der Aussage dieser kombinierten Berechnung liegt bei etwa 95%; die Falsch-negativ- und Falsch–positiv-Rate dieser Untersuchung liegt zwischen 3 und 5 %, d.h. 3 von 5 Untersuchungen zeigen ein unauffälliges Ergebnis (bei eigentlich auffälligem Befund) und genauso häufig ein auffälliges Ergebnis, obwohl letztlich kein auffälliger Befund vorliegt.