die beiden um den Embryo gebildeten Hüllen bilden zum Ende des ersten Drittels eine einzige Schicht; vorher sind sie im Ultraschall gut getrennt darstellbar. Dieses Phänomen bezeichnet man als Chorion-Amnion-Dissoziation; der dazwischen liegende Raum wird als Zölomhöhle bezeichnet.
Die Verschmelzung der beiden Blätter signalisiert das Ende der Embryonalphase. Die Verschmelzung spielt eine Rolle im Zusammenhang mit der Durchführung einer Fruchtwasseruntersuchung: Sind noch beide Blätter sichtbar, würde man die Amniozentese verschieben, weil das Risiko eines Blasensprungs deutlich höher liegt.