wird zur Geburtseinleitung (cervical ripening, Zervixreifung) eingesetzt; dabei wird ein Katheter aus weichem Kunststoff über den Zervixkanal in das untere Uterinsegment eingeführt. Ein am Ende des Katheters befindliches Reservoir (Ballon) wird mit Kochsalzlösung gefüllt und für mehrere Stunden belassen; dadurch soll erreicht werden, dass sich die Zervix auflockert und verkürzt (Reifung) und letztlich Wehentätigkeit ausgelöst.
Die Geburt wird damit eingeleitet; ggf. wird dieses Verfahren durch die gleichzeitige Gabe Prostaglandin-haltiger Medikamente (z. B. Misoprostol) unterstützt.