bezeichnet die Phase der ersten 6 – 8 Wochen nach der Geburt; wird auch Puerperium (lat. für Kindbett) oder Postpartalphase genannt.
Das Wochenbett beginnt mit der vollständigen Geburt der Plazenta (Plazentaphase), wodurch die letzte Phase der Geburt definitionsgemäß abgeschlossen wird.

Das Wochenbett ist geprägt von Rückbildungsvorgängen der Gebärmutter (sog. Involution), Heilungsprozessen (Plazentabett/ mögliche Geburtsverletzungen/ Narbenbildung nach Kaiserschnitt bzw. Dammschnitt), Veränderungen im Hormon-sowie dem Wasser- und Elektolythaushalt und insbesondere der Blutgerinnung. Zudem beginnt die Stillperiode (Laktation).
Nicht nur historisch gesehen zählt das Wochenbett zu den kritischen Phasen der Schwangerschaft, auch wenn diese offenbar beendet ist. So ist beispielsweise die Gefahr einer Thrombose und/ oder einer Lungenembolie um den Faktor 2-6 deutlich erhöht. Weitere Komplikationen sind häufig durch Infektionen bedingt.