äußere Wendung; bei einer Steißlage (Beckenendlage) bzw. Querlage durchgeführtes Manöver, um das Kind in eine Kopflage (Schädellage) zu drehen. Das Vorgehen setzt reichlich Erfahrung voraus und sollte nur in einem geburtshilflichen Zentrum nach mindestens 37 kpl. SSW durchgeführt werden. Die Erfolgsraten sind mit gut 60 % nicht gerade hoch, das heißt die Kinder lassen sich teilweise nicht drehen oder sie drehen sich nach dem Manöver auch wieder zurück.
Komplikation sind eher selten, können aber bei drohender fetaler Beeinträchtigung einen notfallmäßigen Kaiserschnitt zur Folge haben; deshalb sollte man zu einer solchen Wendung immer ein OP-Team verfügbar haben (Stand-by).