Bezeichnung für das aus der befruchteten Eizelle (Zygote) hervorgegangene (menschliche) Wesen, das sich unter normalen Umständen in der Gebärmutterschleimhaut einnistet (Nidation). Man spricht vom Zeitpunkt der Befruchtung bis zur vollendeten 12. SSW von einem Embryo (Embryonalphase), danach von einem Fetus (Fetalphase).

Die Embryonalphase beinhaltet die Anlage der Organe (Organogenese), weshalb dieser Zeitraum als besonders sensibel gegenüber genetischen Anomalien, Infektionen, Strahlung oder Medikamenten oder Mangelerscheinungen (z.B. Folsäuremangel). Dadurch bedingte Anlage- bzw. Differenzierungsstörungen können zu Anomalien beim Embryo (sog. Embryopathien) mit der Folge schwerer Anlageschäden oder auch dem Absterben des Embryos (Abort) führen.