Blutergussbildung infolge des Geburtsvorgangs nämlich durch Blutungen unter der Knochenhaut der Schädelknochen (subperiostale Blutungen); relativ häufig.
Die Blutungen bedürfen meist keiner Therapie. Manchmal kommt es blutungsbedingt zu einem Anstieg des Bilirubins. Selten können kleinere Verkalkungen entstehen, die sich aber im Verlauf des ersten Lebensjahres resorbieren.

Davon abzugrenzen ist die häufigere Geburtsgeschwulst. Dabei handelt es sich um einen oberflächlichen Bluterguss zwischen Kopfhaut und darunter befindlicher Sehnenhaut (Galea aponeurotica), der die Schädelnähte überschreitet, also gut verschiebbar ist.

Durch den Geburtsvorgang kommt es mehr oder weniger zu einem Stau von Blut und Gewebewasser infolge des Durchtritts des kindlichen Köpfchens durch die Geburtswege; die Ausprägung kann je nach Geburtsdauer erheblich sein, die Kopfform erinnert nicht selten an einen „Conehead"; die Schwellung, auch als Kopfschwartenhämatom bezeichnet, ist ungefährlich (für das Kind und den Betrachter durchaus störend und schmerzhaft!) und bildet sich innerhalb weniger Tage nach der Geburt ohne Therapie wieder zurück.