fehlendes Fruchtwasser; lässt sich bei der Ultraschalluntersuchung keinerlei Fruchtwasserdepot nachweisen, spricht man von einem Anhydramnion bzw. einer Anhydramnie.

Ursächlich kann ein Blasensprung oder eine fehlerhafte Anlage der fetalen Nieren oder ein Syndrom/ genetischer Defekt beim Kind vorliegen. Möglich wäre auch eine Nebenwirkung von Medikamenten wie ACE-Hemmer (die in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden dürfen) oder von Arzneimitteln, die therapeutisch zur Reduzierung der Fruchtwassermenge (Prostaglandinsynthesehemmer) eingesetzt werden. Die Medikamente wirken letztlich über die Verminderung der fetalen Urinproduktion.