durch Ausbildung von Amnionbändern bzw. –strängen, die sich aus Einrissen der Eihaut (Amnion) bilden können, kommt es gelegentlich zu Ein- bzw. Abschnüren von Extremitäten unterschiedlichster Ausprägung (Fehlen von Fingern, Zehen, Armen und Beinen) sowie Fehlstellungen wie Klumpfüßen.

Teilweise entstehen so auch Fehlbildungen wie Lippenspalten oder Hautdefekte am Rücken oder der Bauchwand; gelegentlich können Lymphödeme entstehen. Die eigentliche Ursache der Strangbildung ist unbekannt; häufiger bei Frauen mit Typ-I-Diabetes.
Meist kann die Diagnose bereits vorgeburtlich gestellt werden, ist aber nicht immer gut möglich! Je nach Befund und dessen Ausdehnung kann eine operative Korrektur erfolgen, manchmal ist jedoch eine Amputation der abgeschnürten Extremität erforderlich.