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Variante einer Ausschabung/ Curettage ohne instrumentelle Entleerung der Gebärmutterhöhle (cavum uteri). Die Entfernung des Schwangerschaftsgewebes erfolgt mittels Unterdruck/ Sog. Die Methode wird bei Fehlgeburten/ Abortschwangerschaften aber auch bei Schwangerschaftsabbrüchen (Abruptio) eingesetzt. Das Procedere gilt als schonender und nebenwirkungsärmer als die operativ instrumentelle Vorgehensweise.

vgl. Vakuumextraktion (VE); gehört zu den vaginal-operativen Entbindungen.
In Notsituationen unter der Geburt bei vollständig eröffnetem Muttermund und dem kindlichen Kopf in Höhe der Beckenausgangsebene besteht die Möglichkeit der raschen Entwicklung des Kindes unter Zuhilfenahme einer Saugglocke. Heute gibt es neben den klassischen Vakuumextraktoren sehr handliche aber durchaus effektive Einmal-Saugglocken aus Kunststoff (als KiWi bezeichnet). Indikationen sind beispielsweise ein pathologisches CTG in der Austreibungsphase oder erschwerte, zögerliche Entwicklung des kindlichen Köpfchens.

Bezeichnung für die häufigste Poleinstellung des Kindes, wird auch als Kopflage bezeichnet; physiologische Längslage des Kindes, bei welcher der Kopf die Führungsposition übernimmt; sehr häufig (ca. 94% der Kindslagen unter der Geburt); die seltenere Variante der Längslage ist die Beckenendlage oder Steißlage (ca. 5%).

Geburtsverletzung. Häufiger, in aller Regel umschriebener und harmloser Weichgebewebsdefekt meist im seitlichen oder hinteren Anteil in der Scheide. Selten besteht eine ausgedehnter, meist stark blutender Scheidenriss im oberen seitlichen Anteil des Scheidengewölbes (sog. hoher Scheidenriss). Die Versorgung erfolgt in Lokalanästhesie, gelegentlich bei größeren Defekten auch in Vollnarkose mit jeweils resorbierbarem Nahtmaterial.

Im ersten Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) verwendetes Ultraschall-Maß für Größe und Wachstumsverhalten des Embryos sowie zur Bestimmung des Schwangerschaftsalters. Zuverlässige Messungen sind zur Festlegung des voraussichtlichen Entbindungstermins (VET) sehr wesentlich und dann von Bedeutung, wenn die Angaben zur letzten Periode (Menstruationsanamnese) ungenau sind oder fehlen. Sehr verlässlich ist die Methode bis etwa 50 mm SSL also bis zur 12. SSW.

Lagebezeichnung des Kindes, das sich weder in einer klaren Längslage noch in einer Querlage befindet; wird letztlich der Querlage zugeordnet und auch so gemanagt.

zeitlich umschriebener Zustand bzw. Umstand für das Austragen einer Leibesfrucht. Beim Menschen beträgt die durchschnittliche rechnerische Schwangerschaftsdauer 280 Tage berechnet nach letzter Menstruation oder 266 Tage nach Befruchtung.

Die Befruchtung findet in aller Regel im Eileiter statt. Nach mehreren Zellteilungen des Embryos erfolgt die Einnistung ca. 4-5 Tage nach Befruchtung in der inzwischen massiv hormonell veränderten und hoch aufgebauten Gebärmutterschleimhaut.

vgl. Abruptio; manchmal noch als Interruptio bezeichnet. Vorzeitiges aktives Beenden der Schwangerschaft aus sozio-ökonomischen (meist sozio-finanziellen, psycho-sozialen), kriminologischen oder medizinischen Gründen.

Näheres regeln die §§ 218 und 219 des Strafgesetzbuches (StGB), nach welchen ein Schwangerschaftsabbruch zwar als rechtswidrig betrachtet wird, jedoch unter bestimmten Voraussetzungen (Einhalten von Fristen/ Vorliegen bestimmter medizinischer Diagnosen) für alle Beteiligten (Arzt/ Patientin) straffrei durchgeführt werden kann.

während der Schwangerschaft kann es zu einer ganzen Reihe z.T. unangenehmer und erheblicher Beschwerdebilder kommen. Nicht alle Schwangeren sind davon betroffen, in der Summe trifft aber mindestens ein Symptom auf nahezu jede Schwangere zu. Viele Symptome treten nur vorübergehend auf, sind oft nicht behandlungsbedürftig bzw. teilweise nicht oder nur schwierig behandelbar.

die durchschnittliche Schwangerschaftsdauer beträgt beim Menschen 40 Wochen (berechnet nach dem 1. Tag der letzten Periode, LP). Dies entspricht 10 (Mond)Monaten zu jeweils 28 Tagen demnach also 280 Tage Tragzeit.

Alternativ kann man die sog. echte Schwangerschaftsdauer nach der Konzeption/ Befruchtung berechnen, die entsprechend 14 Tage geringer ausfällt. Demnach errechnet sich eine „echte" Schwangerschaftsdauer von 266 Tagen, 9,5 (Mond)Monate bzw. 38 SSW.

Gebräuchlich ist allerdings die Berechnung der Schwangerschaftsdauer nach dem 1. Tag der letzten Periode.

Für die Schwangerschaft wesentliche Hormone sind das beta-HCG (humanes Choriongonadotropin), das durch den Embryo gebildet wird, Gestagene, Östrogene, TSH (Schilddrüse), Prolaktin (Milchbildung), Vasopressin (Blutdruckregulation), plazentares Lactogen (Blutzucker) Oxytocin (Wehentätigkeit). Daneben spielen auch andere Hormone wie das Insulin, Glucokortikoide (Cortisol) und ACTH/ Adrenalin der Nebenniere zur Regulation des Blutdrucks, der Nierendurchblutung sowie des Salz- und Wasserhaushaltes eine bedeutende Rolle.

Das SchKG wurde im Mai 2009 vom Bundestag novelliert; es ist seit 01.01.2010 in Kraft; Hintergrund der Gesetzesänderung war den Beratungsbedürfnissen betroffener Schwangerer mit auffälligen Befunden nach Pränataldiagnostik besser zu entsprechen. Elementares Ziel der medizinischen und psycho-sozialen Beratung ist die Gewährleistung und Umsetzung des Rechts der Schwangeren auf Information, Begleitung, Vermittlung weiterer Beratungsangebote wie z.B. einer interdisziplinären Beratung durch medizinische Fachgruppen wie Kinderärzte, Neurologen, Orthopäden, Kinder-, Mund-Kiefer-Gesichts-, Neurochirurgen und andere).

auch als Striae distensae bezeichnet. Sie können bereits in der Frühschwangerschaft oder der Mitte der Schwangerschaft auftreten.

Je nach Hauttyp erscheinen die Schwangerschaftsstreifen mehr oder weniger pigmentiert: bräunlich, rötlich oder weiß. Nach der Schwangerschaft entfärben sich die Streifen zunehmend und bleiben letztlich als weiße Hautlinien bestehen.

Das Auftreten dieser Haut- bzw. Bindegewebsrisse ist in erster Linie vom jeweiligen Hauttyp abhängig und sind damit schicksalhaft bzw. genetisch bedingt. Natürlich kann man durch Bewegung, sportliche Aktivität bzw. Anwendung von Hautpflegeprodukten (Cremes/ Öle) dem Auftreten von Schwangerschaftsstreifen entgegenwirken bzw. deren Ausprägung mildern.

pT (pregnancy test); inzwischen existiert eine ganze Reihe verlässlicher bzw. günstiger Schwangerschaftstests. Die gängigen Testkits reagieren ab 30 Einheiten Schwangerschaftshormon (beta-HCG) und zeigen theoretisch mit dem Ausblieben der Periode eine Schwangerschaft sicher an.

Die Schwangere befindet sich in anderen Umständen, vieles ändert sich. Nicht immer nur zum Schlechten!

Für die Schwangere bedeutet dies eine Reihe von Veränderungen beginnend mit der Umwandlung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) und der Funktion der Eierstöcke (Ovarien) mit entsprechender Veränderung des Hormonhaushalts.

man unterscheidet unsichere von sicheren Schwangerschaftszeichen. Historisch gesehen gibt es eine nicht unerhebliche Anzahl von Schwangerschaftszeichen, die allerdings aktuell kaum mehr Bedeutung besitzen, nachdem durch Hormontests und Ultraschall eine Schwangerschaft bereits in einem sehr frühen Schwangerschaftsalter in aller Regel in der 5. – 6. SSW gesichert werden kann.

Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten im Allgemeinen.

Im Speziellen in der Schwangerschaft umfassende Maßnahmen zur frühen Erkennung kindlicher und/ oder mütterliche Erkrankungen, fetaler Anomalien, von Gestationsdiabetes, Gestose oder bestimmten Infektionen (Röteln, Windpocken, Chlamydien, Syphilis und andere).

Schnittentbindung, auch Sectio, Kaiserschnitt oder abdominelle bzw. operative Entbindung genannt; heute ein zentraler Begriff der Geburtsmedizin.
Die Schnittentbindung zählt inzwischen zum häufigsten Bauchchirurgischen Eingriff weltweit (etwa 35 Millionen Eingriffe pro Jahr!). Durchschnittlich wird jedes 3. Kind per Sectio entbunden.
In manchen Metropolen dieser Welt liegt die Kaiserschnittrate bei fast 90%! Nicht nur deshalb wird die Sectio durchaus emotional diskutiert.

engl. sexually transmitted disease; es existieren zahlreiche Infektionserkrankungen, die über Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Eine Übertragung über die Schwangere auf das Kind ist grundsätzlich möglich und wird als vertikale Transmission bezeichnet. Nicht alle dieser Erkrankungen bedingen eine direkte Infektion des Fetus.

auch singuläre NS-Arterie (SUA); engl. single umbilical artery. Bei 1% aller „normalen" Schwangerschaften auftretender Befund mit nur einer statt normalerweise zwei Arterien in der Nabelschnur.

Gilt als sog. „Softmarker" (Hinweiszeichen/ kein Beweis) für mögliche Fehlbildungen, genetische bzw. syndromale Erkrankungen beim Kind. Feten mit Fehlbildungen zeigen in 8% der Fälle eine SUA.

sehr große, durchaus häufige und heterogene Gruppe von Erkrankungen des Skelettsystems bzw. des Knochenstoffwechsels. Skelettdysplasien betreffen im Grunde jedes 200. Kind.

Skelettdysplasien umfassen ein breites Spektrum von einzelnen bzw. syndromalen Anomalien.

durch aktuelle Veröffentlichungen über Facebook und Apple bekannt gewordener Begriff für die Kryokonservierung (Tieffrieren) von Eizellen ohne eigentliche medizinische Begründung. Ziel ist der Erhalt des biologisch jungen Stadiums der Eizelle zum Zeitpunkt der Entnahme und Konservierung in flüssigem Sticksoff bei knapp minus 200 °C. Dadurch sollen mögliche Risiken des Alters bei erst später verwirklichtem Kinderwunsch minimiert werden.

Säurerückfluss aus dem Magen in die Speiseröhre mit typisch unangenehmen Brennen und Aufstoßen. Die Folge ist ggf. eine chronische Entzündung der Schleimhaut der Speiseröhre (sog. Reflux-Ösophagitis). Als Differentialdiagnose kommen ein Ulkus des Magens oder des Zwölffingerdarms, eine Gastritis oder eine Hernie im Bereich des Zwerchfelldurchtritts der Speiseröhre (Hiastushernie) in Betracht.

Das Symptom Sodbrennen ist eine der häufigsten, auf Dauer extrem unangenehmen Erscheinungen während der Schwangerschaft. Die Therapie ist z. T. sehr schwierig!

Umfangreiche Gruppe von Ultraschallmarkern, die Hinweise auf mögliche Anomalien bzw. Syndrome geben; sie sind dahingehend aber keine Beweise. Die Anzahl der gefundenen Softmarker spielt sicher eine Rolle bei der Bewertung bzw. Zuordnung in eine syndromale Erkrankung. Softmarker gibt es viele, der bekannteste dürfte der sog. White Spot (auch Golfball-Phänomen) im Bereich des Herzens sein (z. B. Hinweis auf einen möglichen Herzfehler).

vgl. Ultraschall; heute absolut etablierte und eigentlich einzig verfügbare, verlässliche Methode in der Überwachung einer Schwangerschaft. Bereits die frühe Einordnung in eine Schwangerschaft innerhalb oder außerhalb der Gebärmutter (etwa 6. SSW) ist eine sehr wichtige, frühe Beurteilung, die sonst bei Nichterkennen der ektopen Schwangerschaft (Extrauterinschwangerschaft) u. U. zum Tod der Schwangeren führen kann. Ultraschall ist demnach heute absolut essentiell in der Begleitung einer Schwangerschaft. Der Ultraschall erfolgt in der Frühschwangerschaft meist vaginal, ab 11 SSW je nach Bauchdeckenschicht auch abdominal (über die Bauchdecke).

Fehlgeburt in der Fetalphase also ab 14 kpl. SSW bis zur Lebensfähigkeit (ca. 23/ 24 SSW). Die Definition des Begriffes ist wegen fließender Übergänge nicht ganz einheitlich.

Im Gegensatz zu den frühen Verlusten einer Schwangerschaft (Frühest-, Frühabort bis zur 14. SSW) tritt ein Spätabort eher selten ein. Weit über 90% der Fehlgeburten finden ganz früh in der Schwangerschaft statt; meist sind hierfür genetische, seltener auch infektiöse Gründe (fetale Infektionen wie Toxoplasmose, Windpocken, Röteln, Syphilis), Herzfehlbildungen und Gefäßmissbildungen verantwortlich.

sog. offener Rücken; schwerwiegender Neuralrohrdefekt; tritt bei etwa 1-2 von 1.000 Kindern, etwas häufiger bei Mädchen auf.
Ursache ist meist Folsäuremangel, der heute leicht ausgeglichen, die Fehlbildung damit nahezu zuverlässig vermieden werden kann. Bei der Umsetzung des Kinderwunsches sollte bereits Folsäure in hoher Dosierung täglich eingenommen werden (800 Mikrogramm/ Tag). Diese Dosierung sollte bis zum Ende der Embryonalzeit eingenommen werden (13 kpl. SSW). Erst danach erfolgt eine Reduzierung der Dosis auf 400 Mikrogramm pro Tag.

normale, physiologische (vaginale) Entbindung aus Kopflage/ Schädellage. Im Prinzip existiert wenn auch selten die spontane Entbindung/ Entwicklung eines Kindes aus Beckenendlage/ Steißlage, die als spontane Beckenendlagen-Entbindung nach Thiessen bezeichnet wird.

Die Gewinnung, Aufbereitung und Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut wird heute von verschiedenen Firmen zur Gesundheitsvorsorge des Kindes angeboten. Aktuell werden bereits mehrere Krankheiten erfolgreich mit Stammzellen therapiert. Zudem wird den Stammzellen und der Erforschung ihres Einsatzes ein hoher Stellenwert beigemessen.

fetale Lagevariante der Längslage, auch Beckenendlage (BEL) genannt. Untervarianten sind: einfache, reine Steißlage (extended legs), vollkommene und unvollkommene Steiß-Fußlage, vollkommene und unvollkommene Fußlage und Knielage.

Maßnahme zur definitiven Verhütung bei Frau und Mann. Bei abgeschlossener Familienplanung kann eine Sterilisation nach entsprechender Aufklärung und Zustimmung jederzeit durchgeführt werden. Grundsätzlich wäre eine Sterilisationsmaßnahme wieder operativ korrigierbar oder durch Reproduktive Methoden („künstliche Befruchtung") auszugleichen. Gerade deshalb sollte im Vorfeld eine intensive Aufklärung angeboten werden. Am besten sollte mit beiden Partnern gesprochen werden um Überraschungen zu vermeiden.

Zeugungsunfähigkeit bei Mann und Frau; definitionsgemäß spricht man von Sterilität, wenn unter regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr innerhalb eines Jahres keine Schwangerschaft eintritt. Die Ursachen sind vielfältig und betreffen Mann und Frau gleichermaßen.

Stilleinlagen sind aus Stoff oder neuerdings aus Kunststoff. Sie verhindern, dass spontan austretende Muttermilch in die Kleidung übergeht. Die neueren Kunststoffpads (Lilly pedz) werden auf die Haut und praktisch über die Brustwarze geklebt und verhindern so zuverlässig den Austritt von Muttermilch.

Füttern des Säuglings mit Muttermilch. Auch als Laktieren, Laktation oder Brustfüttern (engl. breastfeeding) bezeichnet. Stillen wird heute durchaus empfohlen, sofern nichts dagegen spricht. Stillen ist relativ einfach, Muttermilch immer körperwarm und praktisch immer frisch verfügbar. Zudem ist der Gehalt an Mineralien, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Immunglobulinen reichlich.

engl.: nipple shields; weiche Kunststoffhütchen, die als Schutz vor allem gegen mechanische Überbelastung der Brustwarzen verwendet werden. Leider funktioniert die Methode nicht immer, weil die Säuglinge offenbar echt von unecht unterscheiden können und den „Fake" häufig meiden!

während des Stillens können neben Schmerzen (Stillen ist sicherlich kein Spaziergang!) vor allem Infektionen auftreten (Mastitis). Stillen braucht immer etwas Geduld und Übung, das Team aus Mutter und Kind benötigt Zeit, um sich aufeinander einzustellen bzw. abzustimmen.

die Zeit, in der eine Mutter ihr Kind stillt, ist variabel. Manchmal ist diese Phase wegen intensiver oder anhaltender Stillprobleme sehr kurz. Manche Mütter geben ihrem Kind über Jahre hinweg die Brust. Die meisten Mütter stillen ihre Kinder zwischen 4 und 9 Monaten (im Mittel etwa ein halbes Jahr).

auch Naevus Unna-Pollitzer; beim Neugeborenen meist am Hinterkopf, an der Stirn, dem Augenlied oder am Kreuzbein auftretender rötlicher Hautfleck, der historisch als Überbleibsel des Überbringens durch den Storch interpretiert wurde.

häufige Krankheitsbilder, die anhand mehrerer Symptome in eine Einheit zusammengefasst werden. Viele, aber bei weitem nicht alle Syndrome bestehen aus einer sog. Trias, einer klassischen Dreiheit von Symptomen. Syndrome können genetisch oder nicht genetisch bedingt sein. Manche Syndrome sind nicht angeboren oder genetisch bedingt, sondern stellen unterschiedlichste Krankheitsbilder im späteren Leben dar (z.B. HELLP-Syndrom).

vgl. Lues; durch Bakterien (Treponemen/ Spirochäten) verursachte, sexuell übertragbare Erkrankung. Eigentlich in Mitteleuropa inzwischen seltene Genitalinfektion, die allerdings durch zunehmende Migration aus Ostasien, Afrika und Osteuropa wieder mehr Bedeutung auch in Deutschland erfahren hat. Wird nach der Hauterscheinung der Primärinfektion auch als harter Schanker (Ulkus durum) bezeichnet. Die Erkrankung wird ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragen. Kondome sind hierbei die einzig wirksame Prophylaxe!

Demobanner 1
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